(Infantile Neuroaxonale Dystrophie = INAD) sog. Seitelberger-Erkrankung
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PKAN (Pantothen-Kinase assoziierte Neurodegeneration)
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Mutationen in PLA2G6 auf Chr. 22, rezessiver Erbgang + nicht entdeckte Genmutationen?
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Mutationen in PANK2 auf Chr. 20, rezessiver Erbgang + nicht entdeckte Genmutationen
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bei einem Teil der Patienten bilaterale Signalminderungen im Globus pallidus bei T2-gewichtetem MRT als Zeichen für abnorme Eisenspeicherung
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generell bilaterale Signalminderungen im Globus pallidus durch abnorme Eisenspeicherung fast immer mit Signalverstärkungen in der Mitte (Tigerauge)
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Atrophie des Kleinhirns (Cerebellum) und Signal-verstärkungen im cerebellären Cortex im T2-gewichteten MRT charakteristisch für INAD breites Spektrum weiterer MRT-Auffälligkeiten vorhanden
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in der Regel keine Kleinhirnbeteiligung bei PKAN
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EEG-Auffälligkeiten: hohe Amplitude mit schnellen Rhythmen von 16-22 Hz bei Wach- und Schlaf-EEG.
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Auffälligkeiten vorhanden, aber in der uns bekannten Fachliteratur keine Hinweise auf charakteristische EEG-Merkmale
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Schwellungen und Degeneration der Axone (Nerven-enden) in Gehirn, Rückenmark und Extremitäten
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Axonschwellungen und -degeneration im Gehirn
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Krankheitsbeginn zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 3. Lebensjahr
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Krankheitsbeginn vor dem 3. Lebensjahr möglich, aber auch häufig in späterer Kindheit sowie im Jugendalter
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erstes Anzeichen psychomotorischer Entwicklungsstillstand, gefolgt von Rückschritten in der Entwicklung mit Verlust erworbener Fähigkeiten wie Sitzen, Stehen, Krabbeln, Sprechen, oft mit 14-18 Monaten Beginn von Gangschwierigkeiten mit Tendenz zu Stürzen
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erste Anzeichen variieren je nach Erkrankungsform und Ausbruchsalter: beobachtet wurden Entwicklungsverzögerungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Unruhe, gefolgt oder begleitet von motorischen Störungen wie z.B. Zehenspitzengang, häufige Stürze, Sprechstörungen
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überwiegend Pyramidenbahnzeichen, mit verminderter Muskelspannung (Hypotonie) und zunehmender Muskelschwäche, besonders auch des Rumpfes, oft spastische Tetraplegie, extrapyramidale Symptomatik selten
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überwiegend extrapyramidale Symptomatik mit Dystonie (Muskelkrämpfe, erhöhte Muskelspannung), ggfs. Parkinson-Symptomen wie Tremor (Zittern) und Rigor (Steifheit), Choreoathetose (schraubende und/oder ruckartige Überbewegungen) Pyramidenbahnzeichen mit Spastik kommen vor
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sehr häufig und bereits früh Augenbeteiligung, u.a. mit Schielen, Degeneration des Sehnervs (Optikusatrophie) und Verlust des Sehvermögens
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Augenbeteiligung nicht zwingend, aber wahrscheinlich, besonders in Form von fortschreitender Netzhautdegeneration (Retinitis Pigmentosa), bei NBIA ohne PKAN auch Sehnervdegeneration
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immer dementielle Entwicklung
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Demenz häufig
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Selten epileptische Anfälle im Spätstadium, Myoklonien
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Epileptische Anfälle bei PKAN und anderen Formen von NBIA vorhanden, aber selten
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zumeist schnell fortschreitender Verlauf bis zum Ende des ersten Lebensjahrzehnts
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Verläufe unterschiedlich, je nach Erkrankungsform. Lebenserwartung 10-30 Jahre nach Krankheitsbeginn
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